Und das ist er wieder – der gastrosophische Gedanke. Spät des Nachts oder besser früh am Morgen. Nach einem Diskurs im Freundeskreis und einem Abend des Einkochens, des Vorräte Schaffens (Suppenwürze, Tomaten-Passata, Paprika, Ketchup etc.) für die erntelose Zeit in Österreich. Kritisch hinterfragt mit mit aller Offenheit zur Diskussion.

Wofür brauchen wir Gastrosophie?

  • Für die ökologisch notwendige Ernährungswende?
  • Als Vernunftprogramm zum Überleben der Menschheit –gesundheitlich wie ökologisch?
  • Als einen hedonistischen Genuss-Ansatz mit dem Mascherl der politischen Korrektheit?
  • Als einen Freibrief zur experimentellen Foodart und Foodies?
  • Als ein unbedeutendes Minderheitenprogramm für eine Wissens-Eilte?
  • Oder als einen wichtigen Beitrag zur Volksgesundheit und zum Überleben der Menschheit

Die Antwort ist wahrscheinlich von überall etwas. Wir spüren keine schnellen Auswirkungen und können keine einfach messbaren Ergebnisse am gastrosophischen Wirken festmachen. Nicht heute aber vielleicht in vielen Jahren. Es geht um Glaube, Grundsatz, Hoffnung – um einen vielleicht ideologischen Gedanken etwas zu bewirken und einen Teil zur Veränderung beizutragen.

  • Aber ist es Aufgabe der Gastrosophie eine Veränderung zu bewirken?
  • Ist Gastrosophie nicht einfach nur Genuss, Geschichte und wissenschaftliche Erforschung von Ernährungsverhalten, Lebensmittel und Getränken?
  • Oder verpflichtet der interdisziplinäre holistische Ansatz der Gastrosophie zu mehr?

Ich freue mich auf Ihre Meinung!