#foodvie Und dann war es plötzlich so weit: Ich hatte eine Zusage für einen Platz beim Foodcamp – dem Olymp der österreichischen FoodbloggerInnen. Und das, obwohl ich mich gar nicht als Foodblogger verstehe – mal ehrlich meine Rezeptliste am Blog ist überschaubar klein. Aber meine Form, Nachhaltigkeit zu verbreiten ist auf Lebensmittel fokussiert und somit haben Dani und Nina von der Coolinary Society mir einen Platz zugeteilt – und: ich durfte auch am Nachmittag eine Session halten :-). Danke den beiden unermüdlichen Organisatorinnen!

Foodcamp4 wurde in einem neuen innovativen Markt-Bar-Restaurant abgehalten – in der Marktwirtschaft. Das Konzept ist sehr ansprechend und wir hoffentlich ein voller Erfolg – ich halte die Daumen und erzähle gerne davon weiter. Und das Restaurant hält, was es verspricht: „Die Liebe“ in der Marktwirtschaft kocht genial und an der Bar gibt es überraschende Kreationen aus vielen selbst hergestellten Ingredienzien. Ich persönlich freue mich auf den Sommer 2016, wenn der Garten und die Kräuter zur Verfügung stehen für all das, was die beiden Wirte David Kreytenberg und Jürgen Bauer noch an Überraschungen für uns haben.

Foodcamp4 war für mich, was es sein sollte – Inspiration und Austausch. Und natürlich auch ein bisschen Vermittlung meiner Gedanken zum Thema „Was sollen wir essen?“. Egal ob das Thema Brot von Elisabeth Ruckser und ihren beiden Co-Speakern aufs Wesentliche reduziert wurde – nämlich gutes Mehl, Wasser und Gewürz oder Katharina Seiser mit „Immer schon vegan“ zeigte, dass wir uns der einfachen traditionellen Zutaten bedienen sollen, um uns zu ernähren. Kochen als Kernkompetenz gibt die richtigen Antworten. Nichts Hochverarbeitetes und keine Ersatzstoffe. Die Natur versorgt uns mit dem Besten. So einfach ist es!

Danke nochmals an Dani Terbu und Nina Mohami für diese Initiative und die jährliche Organisation. Das Programm war extrem vielfältig und breit gefächert – Tafelkultur von Annette Ahrens war für mich als Gastrosophin nicht neu, aber immer wieder spannend. Auch die rechtlichen Aspekte von unserem Tun im Netz – über die sollte man auch bestens bescheid wissen. Danke auch für diesen Vortrag. Nicht unerwähnt will ich lassen, dass das Portfolio an Ausstellern und großzügigen „Goodie Bag-Befüllern“ beeindruckend war. Allen voran Philips mit einem supertollen Stabmixer, der sofort mein altes Gerät auf ewig verbannt hat und Riess mit seinem wunderschönen Email. Danke an alle: Michele Falchetto für die Erfindung von Moduletto (Danke Michele – ich konnte nicht widerstehen – das beste Notizbuch ever), Glinitzer’s Wiener Nougat, Pfefferei, Wildkräuter von Petra Regner-Haindl… und viele mehr.

…Und falls das Angebot von Herrn Riess ernst war, dann will ich demnächst nach Yppsitz und mir die Produktion dieser einmaligen Küchenutensilien ansehen. Mehr dazu irgendwann wieder hier!