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Daily Choice Gastrosophy

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Ernährungssouveränität

Der Boden, der uns nährt…

Es ist mir ein echtes Anliegen, dass wir hier auch einmal vom Boden sprechen. Der Boden, auf dem all das wachsen und gedeihen soll, was uns ernährt. Welche Beachtung bekommt er von uns “modernen“ Menschen? Er wird ausgelaugt durch Monokulturen, aufgepeppt mit (Kunst)Dünger, verdichtet und zu Tode gewalzt durch Landmaschinen, mit Herbiziden vergiftet, damit nur selektiv das wächst, was der Mensch zu brauchen glaubt, etc. etc. – die Liste der Bodenverbrechen ist lang. 2015 hat die Unesco das internationale Jahr der Böden ausgerufen http://www.fao.org/soils-2015/en/ – vielleicht ein erster Anstoß dafür, dass wir Menschen einmal darüber nachdenken, was wir den Böden zumuten und antun und was wir aber gleichzeitig von den Böden erwarten und ihnen ganz selbstverständlich abverlangen: unsere tägliche Nahrung.

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SlowFood, Lavazza und Ernährungssouveränität!

Ernährungssouveränität für Afrika – Erfolg auf ganzer Linie!

Nach langer Schaffenspause möchte ich die gastrosophischen Themen der letzten zwei Monate endlich aufarbeiten und niederschreiben. Ende Oktober war der zweijährig wiederkehrende Salone del Gusto mit der Terra Mare Konferenz. Beginnen möchte ich dabei mit einem besonders schönen und sehr erfolgreichen Projekt von Slow Food Africa. Vor 4 Jahren wurde in Pollenzo und Turin der Grundstein zu einem Projekt der gelebten Ernährungssouveränität gelegt:

10.000 Food Gardens for Africa

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Ideen gefragt! Sprachlosigkeit macht sich breit…

Obst- und Gemüsevernichtung in der gesamten EU

http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Der-Markt-ist-tot-Bauern-vernichten-600-Tonnen-Kraut-Aepfel-verfaulen;art15,1497801
Überangebot: Im Eferdinger Landl wird heuer vieles nicht geerntet, weil die Verluste ohne die hohen Erntekosten schon hoch genug sind. Bild: Weihbold

Nachrichten, wie dieser Bericht über die Kraut- und Äpfelvernichtung in Eferding, der Gemüse-Hochburg in Oberösterreich, erschüttern derzeit die ganze EU. Aus österreichischer Sicht kann man natürlich fragen, ob es die geringe Menge an Agrarexporten (ca. 100 Mio. Euro), die Österreich nach Russland tätigt, wirklich das Fass zum Überlaufen bringen kann? Und das vor allem bei Lagergemüse und -obst wie Kraut, Karotten und Äpfel kann ich das als „normaler Konsument“ nicht ganz nachvollziehen. Kann man die für Russland produzierten Tonnen tatsächlich nicht in Österreich einlagern? Schließlich gibt es jährlich schwankende Erntemengen und wir lagern ein ganzes Jahr über heimische Äpfel ohne Schwierigkeiten.

Es liegt wohl nicht an unseren Mengen in Österreich. Viel eher liegt es wohl daran, Weiterlesen „Ideen gefragt! Sprachlosigkeit macht sich breit…“

Lust mit Mehrwert: Urban Gardening

Zuerst war es ein Lifestyle-Thema. Zwischenzeitlich verstehen immer mehr Städte, dass sie Platz und Gelegenheiten schaffen sollten, um ihren Einwohnern das „Garteln“ zu ermöglichen. Egal ob USA, GB, D oder Österreich – überall wird Gemüse gezogen, Kräuter geerntet und Obst kultiviert. Die Motivation? So unterschiedlich wie das Gemüse. Ob zur Entspannung, zur Geldersparnis, aus Protest und Rebellion, zum Austausch mit echten Menschen im echten Leben, nur für mich selbst oder für die Gemeinschaft oder weil ich einfach wissen will was ich esse – die Motive sind unterschiedlich, das Ergebnis über all gleich: glückliche Menschen, die einen Bezug zu Nahrungsmittel haben oder ihn wieder bekommen. Genau dieser Bezug macht es nämlich aus!

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Geplantes EU-Freihandelsabkommen mit USA bedroht Ernährungssouveränität

Auch wenn es erfreulich ist, dass Massenmedien wie die Kronenzeitung mit durchaus seriösen Argumenten gegen das Freihandelsabkommen EU-USA mobilmachen, darf die Diskussion nicht nur die unmittelbaren Auswirkungen dessen was künftig in den Supermärkten bzw. auf unseren Tellern landet, berücksichtigen. Sie muss auch noch dringend einen sehr wichtigen weiteren Aspekt beleuchten: den Verlust unserer Ernährungssouveränität in Österreich bzw. in Europa.

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