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Daily Choice Gastrosophy

Vegetarisch? Ja, bitte! Fleischersatz? Nein, danke!

Letztes Jahr um diese Zeit habe ich an meiner Masterarbeit geschrieben, und wenn man sich mit Nachhaltigkeit bei Lebensmitteln befasst, taucht natürlich auch immer das Thema Fleisch bzw. Fleischersatz auf. Warum ist wohl jedem klar: Der Fleischkonsum der westlichen Welt ist eine der Hauptursachen für den drohenden ökologischen Zusammenbruch der Erde, für skrupellose Ausbeutung von Menschen und Land in der unterentwickelten Welt und für die Gefährdung unserer Gesundheit. Es ist also dringend an der Zeit, den menschlichen Fleischkonsum massiv einzudämmen, wenn nicht überhaupt einzustellen (was ich persönlich für nicht möglich halte).

Vegetarisch kochen mit Leidenschaft

Auf der Suche nach einer Lösung, die ich wirklich empfehlen und hier weitergeben kann, habe ich mich 2014 im Rahmen meiner Möglichkeiten mit den Ernährungsformen vegetarisch, großteils vegetarisch und vegan befasst. Wie ich das Blatt auch drehe und wende und bei allem Wissen, was wir zu tun haben, ist mir abermals klar geworden, dass Genuss das einzige und alleinige wirksame Mittel zur Einschränkung ist. Nur wenn etwas wirklich schmeckt, kann es langfristig seinen Weg auf den täglichen Speisezettel finden.

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SlowFood, Lavazza und Ernährungssouveränität!

Ernährungssouveränität für Afrika – Erfolg auf ganzer Linie!

Nach langer Schaffenspause möchte ich die gastrosophischen Themen der letzten zwei Monate endlich aufarbeiten und niederschreiben. Ende Oktober war der zweijährig wiederkehrende Salone del Gusto mit der Terra Mare Konferenz. Beginnen möchte ich dabei mit einem besonders schönen und sehr erfolgreichen Projekt von Slow Food Africa. Vor 4 Jahren wurde in Pollenzo und Turin der Grundstein zu einem Projekt der gelebten Ernährungssouveränität gelegt:

10.000 Food Gardens for Africa

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Ideen gefragt! Sprachlosigkeit macht sich breit…

Obst- und Gemüsevernichtung in der gesamten EU

http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Der-Markt-ist-tot-Bauern-vernichten-600-Tonnen-Kraut-Aepfel-verfaulen;art15,1497801
Überangebot: Im Eferdinger Landl wird heuer vieles nicht geerntet, weil die Verluste ohne die hohen Erntekosten schon hoch genug sind. Bild: Weihbold

Nachrichten, wie dieser Bericht über die Kraut- und Äpfelvernichtung in Eferding, der Gemüse-Hochburg in Oberösterreich, erschüttern derzeit die ganze EU. Aus österreichischer Sicht kann man natürlich fragen, ob es die geringe Menge an Agrarexporten (ca. 100 Mio. Euro), die Österreich nach Russland tätigt, wirklich das Fass zum Überlaufen bringen kann? Und das vor allem bei Lagergemüse und -obst wie Kraut, Karotten und Äpfel kann ich das als „normaler Konsument“ nicht ganz nachvollziehen. Kann man die für Russland produzierten Tonnen tatsächlich nicht in Österreich einlagern? Schließlich gibt es jährlich schwankende Erntemengen und wir lagern ein ganzes Jahr über heimische Äpfel ohne Schwierigkeiten.

Es liegt wohl nicht an unseren Mengen in Österreich. Viel eher liegt es wohl daran, Weiterlesen „Ideen gefragt! Sprachlosigkeit macht sich breit…“

Geniale Gemüsewürze!

Bevor der Sommer zu Ende geht, bitte unbedingt noch auf Vorrat produzieren:

Karotten, Fenchel, Sellerie, Lauch, Petersilie, Suppenkraut/Liebstöckel, Schalotten, Gelbe Rüben und Petersilienwurzel, Majoran, Knoblauch (wer mag) und allerlei andere Sommerkräuter und Gemüse sind die beste Basis für eine hausgemachte Gemüsewürze/Gemüsefond.

Einmal versucht, und Ihr werdet nicht mehr ohne diese Würze sein können! Egal ob schnelle Suppe, Risotto, Saucen… diese Würze ist ein Hit. Überall, wo seit vielen Jahrzehnten der industrielle „Suppenwürfel“ im Haushalt zum Einsatz kam, kann die hausgemachte Würze – aus Zutaten die man kennt – angewendet werden.

Zum Rezept

Zynismus: Für’s Huhn wenig pecken!

Welch ach so witziger Werbespruch, wenn es nicht traurige Wahrheit wäre, dass die sogenannte ‚Produktion‘ von Hühnerfleisch eine der tierverachtendsten Industrien ist. McDonalds bemüht sich zwar in vielen Bereichen (Rindfleisch, Kartoffeln und Salat z.B.) ein Zeichen zu setzen und österreichische Waren aus kontrollierter Produktion zu verarbeiten – aber bei Huhn kann nicht einmal die konventionelle österreichische Landwirtschaft zu den gewünschten Kosten oder den benötigten Mengen mithalten (von Bio oder nachhaltig wollen wir gar nicht reden). Und da es offenbar dann eh schon egal ist, und Hühner sowieso nichts Wert sein dürfen, schmeißen wir sie nochmals günstiger als Aktionsware am Markt – mit einem doppeldeutigen verachtenden Werbespruch.

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