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Daily Choice Gastrosophy

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Pestizide

#Regierungsprogramm

Es ist sehr positiv, wichtig und richtig, dass Grün in diese neue Regierung geht. Aber dass die österreichische Landwirtschaft nicht in ein grünes Umweltministerium eingegliedert wird, lässt tief blicken in die politische Realität unseres Landes. 3 Schlüsse ziehe ich:

1. Die ÖVP, und damit Sebastian Kurz, nehmen Klimaschutz noch immer nicht in der notwendigen Bedeutung wahr. Auch wenn das neue Umweltministerium eine Reihe von wichtigen Agenden verantwortet wie z.B. Energie, Verkehr und Infrastruktur bleiben zwei Schlüsselressorts im Kampf gegen den Klimawandel in ÖVP-Hand: Wirtschaft und Landwirtschaft. Die Landwirtschaft an die Umweltagenden zu koppeln, wäre aber besonders wichtig. Immerhin ist die landwirtschaftliche Produktion für 24 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Weltweit, und auch in Österreich. Wir sind zwar geringfügig besser als andere, weil es in Österreich immerhin schon 20 % Bio-Landwirtschaft gibt, aber eben nur geringfügig.

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Regional ist niemals die kleine Schwester von Bio

„Bei uns gibt es keine Monokulturen. Die österreichischen Bauern arbeiten eh alle umweltschonend. Wir haben doch ÖPUL und die gute landwirtschaftliche Praxis.“ Solche Aussagen hört man in Österreich immer wieder, wenn es darum geht zu begründen, warum jemand meint es wäre nicht nötig Bio zu kaufen oder zu verwenden – regional wäre auch ökologisch genug.

Leider stimmt das nicht. Nur wer Bio verwendet, kann sich darauf verlassen, dass ein Minimum an Öko-Standards eingehalten wird und wirklich naturnah gearbeitet wird – also z.B. keine chemisch-synthetischen Spritzmittel verwendet werden und keine mineralischen Düngemittel (Kunstdünger). Viel zu oft spricht man bei Ökologie über Transportkilometer statt über die großen Schäden, die durch die Verwendung von chemisch-synthetischen Pestiziden und Kunstdünger entstehen.

Was Sie über Pestizide bzw. Pflanzenschutz wissen sollten.

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Der Boden, der uns nährt…

Es ist mir ein echtes Anliegen, dass wir hier auch einmal vom Boden sprechen. Der Boden, auf dem all das wachsen und gedeihen soll, was uns ernährt. Welche Beachtung bekommt er von uns “modernen“ Menschen? Er wird ausgelaugt durch Monokulturen, aufgepeppt mit (Kunst)Dünger, verdichtet und zu Tode gewalzt durch Landmaschinen, mit Herbiziden vergiftet, damit nur selektiv das wächst, was der Mensch zu brauchen glaubt, etc. etc. – die Liste der Bodenverbrechen ist lang. 2015 hat die Unesco das internationale Jahr der Böden ausgerufen http://www.fao.org/soils-2015/en/ – vielleicht ein erster Anstoß dafür, dass wir Menschen einmal darüber nachdenken, was wir den Böden zumuten und antun und was wir aber gleichzeitig von den Böden erwarten und ihnen ganz selbstverständlich abverlangen: unsere tägliche Nahrung.

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